Vortrag
Kurt
Buck (DIZ)
Die
Geschichte der Emslandlager
Sonntag, 6.
Februar 2011, 15.00 Uhr
Eintritt:
3,00 Euro
Eine
Veranstaltung des DIZ in Kooperation mit der Volkshochschule Papenburg
Lesung mit Musik
Anne Galle
„Rabenzeit“
Sonntag,
20. Februar 2011, 15.00 Uhr
Die Autorin Anne Galle aus Aurich stellt ihr Buch „Rabenzeit“
vor. In dieser Erzählung geht es vor allem um die Frage „Wie vergangen ist der
Krieg?“.
Elga und ihre Geschwister, in den Kriegsjahren
aufgewachsen, leiden unter ihrem selbstgerechten und jähzornigen Vater. Die
Mutter schweigt und macht mit. Schwarze Pädagogik – Rabenzeit. Als Artur, der
jüngste Sohn, viele Jahre später die Beerdigung des Vaters meidet und mit der
Familie bricht, gerät Elga ins Straucheln. Sie verfängt sich in
Kindheitserinnerungen, droht sich im Gestrüpp ihrer Erziehung zu verlieren. Ihr
Mann versteht nicht, warum sie ihr Leben in Frage stellt. Und so sehr sie sich
bemüht, auch Artur will nichts mehr mit ihr zu tun haben. Elga steht vor der
Alternative, ihre Träume zu ignorieren oder ihren eigenen Weg zu finden.
Die Musikerin Rahel Bach, ebenfalls aus Aurich, spielt dazu
sehr einfühlsam ausgewählte Blockflötenmusik.
Eintritt:
5,00 €
Eine
Veranstaltung des DIZ in Kooperation mit der Volkshochschule Papenburg
Schulvorstellung der Landesbühne Wilhelmshaven
Die
Ermittlung
Donnerstag,
24. Februar, 19.30 Uhr
Nach Ende des Krieges herrscht in Deutschland Schweigen,
das Grauen der Konzentrationslager ist ein unbequemes Thema. Stockend, qualvoll
ist die Erinnerung der Opfer an die Demütigungen, als die Zeugen im Frankfurter
Auschwitz-Prozess gegen 18 Aufseher und Ärzte des ehemaligen Todeslagers
aussagen.
Unter den Zuhörern sitzt Peter Weiss und komprimiert später
die Gerichtsprotokolle zu einem "Oratorium in 11 Gesängen". So
entsteht nach und nach ein Bild aus der Hölle. Anhand des konkreten
Einzelschicksals wird spürbar, dass der Horror des Lagers alle Betroffenen,
Opfer wie Täter, auf Lebenszeit seelisch deformiert hat.
Die Ermittlung ist ein
gewaltiger Klagegesang, ein schmerzhaftes Plädoyer für die Menschlichkeit, eine
mahnende Stimme gegen jede Form der Unterdrückung.
Eintritt: 5,00 €
Veranstaltung des Kulturkreises Papenburg in Zusammenarbeit
mit dem DIZ
Wochenendseminar
der Historisch-Ökologischen
Bildungsstätte (HÖB) Emsland in Papenburg e.V. in Zusammenarbeit mit der
Interessengemeinschaft niedersächsischer Gedenkstätten und Initiativen zur
Erinnerung an die NS-Verbrechen
Begegnungen
mit Menschen und Tatorten 1933 - 1945
Freitag,
25. Februar, 2011, 17.00 Uhr bis
Sonntag, 27. Februar 2011, 13.30 Uhr
Im Fokus der öffentlichen Wahrnehmungen von und
Erinnerungen an nationalsozialistische Verbrechen und deren Opfer stehen häufig
nur bestimmte Opfergruppen und Tatorte. Auf dem Gebiet des heutigen Landes
Niedersachsen gilt der Name Bergen-Belsen als Symbol für die Verbrechen der
NS-Zeit und für die massenhafte Inhaftierung und Ermordung insbesondere von
europäischen Juden.
Seit den 1980er Jahren entstanden überwiegend durch
bürgerschaftliches Engagement und oft mit Unterstützung ehemaliger Häftlinge an
zahlreichen Orten unseres Bundeslandes sich häufig in privater Trägerschaft
befindliche Gedenkstätten oder Initiativen, die sich mit einzelnen Opfergruppen
beschäftigen. Damit rückten nicht nur vorher weitgehend unbekannte Tatorte in
das Blickfeld der überregionalen Öffentlichkeit. Durch die Präsenz von
Überlebenden bei Gedenkfeiern und ihre Einbeziehung in die Gedenkstättenarbeit
als wichtigste Zeitzeugen kamen Schicksale ans Licht, die weniger bekannte
Facetten des Ausmaßes von Unterdrückung, Ausgegrenztheit, Entwürdigung,
Verfolgung, Inhaftierung und Ermordung von Menschen aus ganz Europa erkennbar
werden lassen.
Im Mittelpunkt des Seminars stehen Begegnungen mit
Schicksalen von Menschen und mit Tatorten. Ihre Hinterlassenschaften lassen
Ausmaße des damaligen Terrors und der Zwangsmaßnahmen erahnen. Gleichzeitig
sollen unterschiedliche Ansätze der Erinnerungs- und Vermittlungsarbeit
vorgestellt und diskutiert werden.
Anmeldung und nähere
Informationen:
HÖB; Telefon : 04961 / 9788 – 0; Fax : 04961 / 9788 – 44
E-Mail : info@hoeb.de; Internet:
www.hoeb.de
Bebilderter Vortrag
an der Volkshochschule Lingen
Kurt
Buck (DIZ)
Die
Geschichte der Emslandlager
Donnerstag,
24. März 2011, 19.00 Uhr
Anhand von historischen Aufnahmen wird ein Überblick über die
ab 1933 von den Nationalsozialisten im Emsland eingerichteten Gefangenenlager
gegeben. Sie fungierten in unterschiedlichen Phasen als Konzentrations-,
Strafgefangenen- und Kriegsgefangenenlager für insgesamt mehr als 200.000
Menschen aus vielen Staaten Europas.
Anmeldung bei der Volkshochschule Lingen erforderlich (Tel.
0591-91202-122).
TN-Gebühr: 8,00 €
Tagesfahrt
zur Gedenkstätte Bergen-Belsen
für Deutsche und Niederländer
Sonnabend,
9. April 2011
Ende Oktober 2007 wurde auf dem Gelände der Gedenkstätte
Bergen-Belsen ein neues Ausstellungsgebäude eröffnet. Hier werden drei
Dauerausstellungen gezeigt: zur Geschichte des Kriegsgefangenenlagers
Bergen-Belsen, des Konzentrationslagers Bergen-Belsen und des DP-Camps
Bergen-Belsen. Auch das Gelände soll wieder „lesbar“ gemacht werden.
Im Rahmen einer mehrstündigen Führung (in zwei Gruppen, je
eine Führung in deutsch und in niederländisch) werden die neuen Ausstellungen
besichtigt und das Gelände des ehemaligen Lagers begangen werden.
Abfahrt NL-Emmen 7.30 Uhr; Abfahrt Papenburg 8.30 Uhr;
Rückankunft Papenburg ca. 19 Uhr, Emmen ca. 20 Uhr
TN-Gebühr: auf Anfrage (inkl. Busfahrt u. Führung)
Anmeldung bis Freitag, 01.04.2010 beim DIZ Emslandlager (Tel. 04961-916306)
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der niederländischen
Stichting Over-en-Weer/Hin-und-Zurück (Emmen) und der Volkshochschule
Papenburg.
Bebilderter Vortrag und Exkursion zur Gedenkstätte
Esterwegen (im Aufbau)
Kurt
Buck (DIZ)
Das
Konzentrationslager Esterwegen 1933-1936
Sonntag,
22. Mai 2011, 14.00 – 17.30 Uhr
Esterwegen – „Die Hölle am Waldesrand“, so wurde das im
Jahr 1933 durch die Nationalsozialisten eingerichtete zweite Konzentrationslager
im Emsland von den Lagerinsassen, den „Moorsoldaten“, genannt. Bis zu seiner
Auflösung und „Verlegung“ nach Sachsenhausen drei Jahre später war es neben
Dachau das größte KZ im Deutschen Reich.
Nach einem bebilderten Vortrag zur Geschichte dieses frühen
Konzentrationslagers werden die Begräbnisstätte Esterwegen und das Gelände des
ehemaligen Lagers, die im Aufbau befindliche Gedenkstätte Esterwegen, besucht
(Exkursion in privateigenen PKW).
TN-Gebühr: 7,00 €
Anmeldung bis Freitag, 13.05.2010 beim DIZ Emslandlager (Tel.
04961-916306)
Eine Veranstaltung des DIZ in Kooperation mit der
Volkshochschule Papenburg
Diese Webseite
wird regelmäßig aktualisiert und gibt stets den aktuellen Stand wieder.
Hinweise auf eventuelle weitere Veranstaltungen können auch im DIZ (Tel.
04961-916306) erfragt oder der Tagespresse entnommen werden.
Stand: Januar 2011